Zentrales Fortbildungsportal der dgs e.V.
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Fortbildungsübersicht

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LRS und Schriftspracherwerb:
Schriftspracherwerb und Schwierigkeiten mit
der mündlichen Sprache

unter der Leitung von:

Landesgruppe Hessen

 

Referent(inn)en

Dr. phil. habil. Prof’in Dr. Iris Füssenich ist seit 1987 Professorin für den Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation an der Fakultät für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg/Reutlingen. Neben vielen Forschungsprojekten zu Schwerpunkten wie Frühförderung, Analphabetismus, Schriftspracherwerb, arbeitet sie als Dozentin für Alphabetisierungskurse und machte Sprachtherapeutische Betreuung von Kindern einer Obdachlosensiedlung. 

Veranstaltungsdatum:

Samstag, 28.05.2011, 9.30-17.00 Uh

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 30

Inhalte der Veranstaltung

Diese Veranstaltung befasst sich mit 4 Bausteinen:
1. LRS, Legasthenie, Wortblindheit, Lese-Rechtschreibschwäche
oder Lese- und Schreibschwäche? Vielfältige Begriffe für
vielfältige Erscheinungen.
Ausgehend von einer historisch- systematischen Sicht des Begriffs
Legasthenie werden Konsequenzen für das Lehren und Lernen der
Schriftsprache – auch für Kinder mit Sprachförderbedarf –
gezogen.
2. Vorläuferfertigkeiten oder Einsicht in den Aufbau von Schrift?
Wird der Schrifterwerb als Aneignung von Teilleistungen
verstanden, so müssen diese gestärkt und gefördert werden.
Demgegenüber schaut die Didaktik auf die Seite der Lernenden,
welche sich auf unterschiedlichen Stufen der Schrift befinden.
Welche Konsequenzen sich hieraus für das Lehren und Lernen
ergeben – auch für Kinder mit Sprachförderbedarf – ist
Gegenstand dieser Einheit.
3. Aufsatzerziehung oder Verfassen von Texten?
In den Bildungsplänen ist das Schreiben um die Bedeutung des
Verfassens von Texten erweitert. Texte zu schreiben ist die
komplexeste (schrift-)sprachliche Anforderung, weil alle anderen
sprachlichen Fähigkeiten integriert werden müssen.
Schreiber/innen müssen u. a. lernen, ihre Texte zu erarbeiten und
zu überarbeiten.
Welche Konsequenzen sich aus dieser Sicht für das Lehren und
Lernen ergeben - auch für Schüler/innen mit Sprachförderbedarf –
wird anhand von Sachtexten aufgezeigt.
4. Leseförderung oder literarische Bildung:
Gerade Kinder/Jugendliche mit Sprachförderbedarf benötigen
nicht nur interessante Inhalte, die sie zum Lesen motivieren,
sondern auch eine Unterstützung beim Erwerb von Lesetaktiken
und beim Leseverstehen. Es werden motivierende Texte
vorgestellt und Vorteile und Grenzen von „Lautlese-Verfahren“
dargestellt .

 

Zusatzinformationen

Teilnahmebedingungen
Die Voranmeldung kann über dieses Portal erfolgen, ist jedoch auch auf dem Postweg möglich; drucken Sie dazu den Fortbildungsflyer der Landesgruppe Hessen aus und füllen Sie das Anmeldformular aus. (--> zum Flyer)


Sie erhalten eine Zusage per E-mail (oder telefonisch) mit der Bitte um Überweisung der Teilnahmegebühr innerhalb von 2 Wochen.
Erst mit dieser Zusage und anschließender Überweisung ist ihre Teilnahme verbindlich!

 

Teilnahmegebühr

Teilnahmegebühr

dgs-Mitglieder

 25 Euro

Nichtmitglieder

 75 Euro

Studenten/LIV - dgs-Mitglieder

 12,50 Euro

Studenten/LIV - Nichtmitglieder

 37,50 Euro

Veranstaltungsort

Wilhelm-Lückert-Schule

Gräfestr. 8

34121 Kassel

Tel.:0561 / 22337

Diese Veranstaltung wird zur Zeit nicht angeboten.
 
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