Zentrales Fortbildungsportal der dgs e.V.
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Fortbildungsübersicht

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1. Sprachheiltag Hannover
Wahrung der Fachlichkeit in Zeiten des Wandels

unter der Leitung von:

Landesgruppe Niedersachsen

 

Referent(inn)en

Dr. Yvonne Adler

Prof. Dr. Ulrich von Knebel

Prof. Dr. Jörg Mußmann

Dr. Karin Reber

Dr. Anja Theisel

Dr. Tobias Leppert

Dagmar Lehn

 

Veranstaltungsdatum:

Samstag, der 26.09.2015

Anzahl der Fortbildungspunkte: 6

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 150

Inhalte der Veranstaltung

                            1. Sprachheiltag Hannover 

 

Im Hinblick auf den 2016 in Hannover stattfindenden Bundeskongress haben wir beschlossen, Sie in diesem Jahr ganz herzlich, statt zu unserer Herbsttagung, zu unserem1. Sprachheiltag im Stadtteilzentrum KroKuS einzuladen. 

 

Unser Sprachheiltag steht unter dem Motto: Wahrung der Fachlichkeit in Zeiten des Wandels. Wir hoffen, Ihnen mit einem umfangreichen Angebot an Workshops sowie spannenden Vorträgen eine Plattform für Diskussionen und einen angeregten Austausch unter den Teilnehmern zu ermöglichen.

Im Zuge der Inklusion entstehen vermehrt neue Arbeitsbedingungen in unterschiedlichsten Arbeitsbereichen. Aufgrund dieses Wandels können in diesem Jahr alle Menschen an unserer Tagung teilnehmen, die mit Kindern/ Erwachsenen mit sprachlichen Beeinträchtigungen arbeiten.

 

Für unsere Mitglieder haben wir ein spezielles Angebot!

 

Buchen sie in der nächsten Zeit drei Fortbildungen bei der Landesgruppe Niedersachsen und erhalten Sie die Vierte umsonst!

 

Für Nichtmitglieder haben wir in diesem Jahr ein spezielles Tagungsangebot!

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf Anfrage.

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Zusatzinformationen

Programm

 

09.00 - 09.30    Eröffnung


09.30 – 10.30   Vortrag mit anschließender geleiteter Diskussion

                         Dr. Anja Theisel 


10.30 - 10.45    Kaffee


10.45 - 13.00    Workshopband 1

                          
13.00 - 14.00    Mittag


14.00 - 16.15    Workshopband 2

16.15 - 16.30    Kaffee


16.30 - 17.30    Abschlussreferat

                         Dr. Ulrich von Knebel

 

18.00 - 19.00    Mitgliederversammlung

 

 

Eingangsvortrag:

 

 

Für den Eingangsvortrag konnten wir Dr. Anja Theisel gewinnen.

Sie berichtet über erste Ergebnisse der Ki.SSES -Studie in Bezug zur Unterrichtsqualität.

 

Qualitätsmerkmale des Unterrichts mit sprachbeeinträchtigten Kindern

Da Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen besondere Bildungsbedürfnisse haben,müssen sich didaktisch-methodische Entscheidungen für die Unterrichtsgestaltung an den individuellen Lernvoraussetzungen ausrichten. Damit ist die Frage nach den Qualitätsmerkmalen eines Unterrichtsangebotes für sprachbeeinträchtigte Kindern von hoher Relevanz.

Aus der Literatur ausgewählte Merkmale allgemein guten Unterrichts sowie Merkmale sprachheilpädagogischen Unterrichts gingen in einen Fragebogen ein und wurden von Experten in ihrer Relevanz für die Gestaltung von Bildungsprozessen für sprachbeeinträchtigte Kinder eingeschätzt. Diese Ergebnisse wurden bei der Entwicklung eines Fragebogens berücksichtigt, der bundesweit an sonderpädagogische Lehrkräfte verteilt wurde, die unabhängig vom Lernort mit sprachbeeinträchtigten Kindern unterrichtlich tätig sind. Es werden deutliche Unterschiede zum Unterricht der Grundschullehrkräfte sichtbar, die denselben Fragebogen beantwortet haben

Im Rahmen der KiSSES-Studie in BW wurde die Schulleistungsentwicklung der Kinder im Längsschnitt verfolgt. Gleichzeitig wurden die Lehrkräfte nach Prozessmerkmalen ihres Unterrichts befragt. Es lassen sich Zusammenhänge zwischen einzelnen Bereichen der Schulleistung (Mathematik, Lesen) und Unterrichtsmerkmalen zeigen.

 

Die Workshops werden von insgesamt 6 Referentinnen und Referenten angeboten. Sie können ihre Workshops frei zusammenstellen.

 

Workshop: Sprachförderkompetenzen entwickeln- aber wie?

Referentin: Dr. Yvonne Adler

 

Beschreibung:

Was bedeutet es Sprachförderkompetenzen zu entwickeln?

Sie lernen Spracherwerbsstrategien der Kinder kennen und verstehen. Wir reflektieren das eigene sprachliche Handeln und diskutieren, wie Sie es bewusst an die Bedürfnisse der Kinder anpassen können. Dabei werden Lehrstrategien entsprechend der jeweiligen Entwicklungsschritte ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Anhand praktischer Beispiele werden Möglichkeiten der Sprachförderung im Alltag deutlich.

 

Workshop: Richtig schreiben lernen- mit Heterogenität spielend umgehen: Das Miomind-Konzept

Referentin: Dr. Karin Reber

 

Beschreibung:

Aktuelle Veränderungen im Schulsystem erfordern eine Didaktik, sie sich den Herausforderungen einer heterogenen Schülerschaft durch Individualisierung und Differenzierung stellt. Dies gilt auch besonders für den Lernbereich "Richtig schreiben".

In der Veranstaltung wird entwickelt, wie ein inklusiver Rechtschreibunterricht konkret aussehen könnte. Dazu werden zum einen bestehende Konzepte im Bereich Rechtschreiben, zum anderen die Rahmen eines Kooperationsprojekts an der LMU entwickelten Miomind-Materialien vorgestellt. Dabei wird besonderer Wert auf motivierendes Lernen im Spiel gelegt.

Nähere Infos: http://www.edu.lmu.de/miomind

 

Workshop: Praxisworkshop rund um inklusives Arbeiten im Grundschulunterricht

Referentin: Dagmar Lehn

 

Beschreibung:

Einführung mit einer Dia-Show Präsentation der eigenen Intergrationsklasse (2010-2014). Vielfältige Materialien werden vorgestellt und laden zur Erprobung ein. Sie sind Beispiele dafür, wie Materialien und Arbeitsorganisationsformenen zielgerichtet die Arbeit um inklusiven Schulalltag entlasten, weil sie differenzierte Förder- und Forderangebote für die unterschiedlichen Niveaus der SuS einer Inklusionsklasse bieten.

 

Workshop:Sozial und emotionale Schulerfahrungen von Kindern mit Sprachbeeinträchtigungen oder " Was ist ein U-u-uhu?"

Referent: Prof. Dr. Jörg Mußmann

 

Beschreibung:

Kinder und Jugendliche mit spezifischen Entwicklungsbeeinträchtigungen im Bereich der Sprache und des Sprechens machen spezifische soziale und emotionale Schulerfahrungen. Insbesindere für Schülerinnen und Schüler mit Umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen (USES) und einer Stottersymptomatik liegen dazu zahlreiche empirische Befunde vor. Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse sollen methodische und didaktische Voraussetzungen eines Unterrichts erarbeitet werden, der den spezifischen Bedürfnissen dieser Kinder Rechnung trägt. Es werden so genannte Mutmach-Bilderbücher vorgestellt. Ihr praktischer Einsatz soll durch Sie als Praxisexperten diskutiert werden. Dafür werden einige ausgewählte Befunde eigener Untersuchungen aus Hamburg und Linz vorgestellt.

 

 

Workshop: Sprachförderung im Unterricht – Rekonstruktion
einer Unterrichtsstunde

Referent: Prof. Dr. Ulrich von Knebel

 

Beschreibung:

,,Sprachförderung im Unterricht" ist ein Handlungsfeld, zu dem viele Beruftsgruppen beitragen. Was aber macht die Spezifität sprachbehindertenpädagogischer Förderung aus? In diesem Workshop erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme von Bestimmungsmerkmalen sprachbehindertenpädagogischer Professionalität. Auf dieser Grundlage werden ein bis zwei ausführliche Unterrichtsentwürfe (Prüfungsstunden aus der zweiten Phase der Lehrerbildung) analysiert und deren Qualitätsmerkmale herausgearbeitet. Die Hauptziele dieses Workshops bestehen darin, fachliche Qualitätsmerkmale herauszuarbeiten, kollegiale Praxisgestaltung kennen zu lernen und diese zur eigenen Alltagspraxis in Beziehung zu setzen sowie neue Ideen für die eigene Praxis zu gewinnen. Daneben lassen sich aus der Diskussion vielleicht auch Kompetenzbereiche herausstellen, die im Fortbildungsangebot stärkere Berücksichtigung finden sollten.

 

Workshop: Der TEACCH-Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen

Referent: Dr. Tobias Leppert

 

Beschreibung:

Hauptprinzipien des TEACCH-Ansatzes (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children) sind die Strukturierung und Visualisierung der Lebens- und Lernumwelt von Menschen mit Autismus. Ziel dabei ist die Verbesserung der Orientierung in Zeit und Raum, bei Aufgaben und Aktivitäten sowie mehr Unabhängigkeit bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen in der Schule, bei der Arbeit im Wohn- und Freizeitbereich zu erreichen.

Im Workshop werden diese Prinzipien anhand von Beispielen vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit eigene Fragestellungen in Gruppen zu bearbeiten.

 

 

 

Teilnahmegebühr

Tagungsbeitrag

dgs-Mitglieder

 79 Euro

Nichtmitglieder

 139 Euro

Mitglieder - ermäßigt (Stundenten, LiVd, Elternzeit, Arbeitssuchend)

 25 Euro

Veranstaltungsort

Stadtteilzentrum KroKuS

Thie 6

30539 Hannover

Diese Veranstaltung wird zur Zeit nicht angeboten.
 
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