Zentrales Fortbildungsportal der dgs e.V.
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Herbsttagung 2013
(AUSGEBUCHT)
"Sprache inklusive" -
Sprache im Mittelpunkt von Therapie und Bildung

unter der Leitung von:

Landesgruppe Niedersachsen

 

Referent(inn)en (in alph. Reihenfolge)

Prof. Dr. Bernd Ahrbeck

Dr. Ann-Katrin Bockmann

Dipl.-Psych. Dr. Anke Buschmann

Olaf Daum

Dr. phil. Andrea Fuchs

Hildegard Kaiser-Mantel

M.Sc. Psych. Bettina Multhauf

Dr. phil. Wiebke Scharff Rethfeldt

Sigrid Skwirblies

Ulrich Stitzinger

Veranstaltungsdatum:

Freitag, 01.11.2013, 9.00 - 18.30 Uhr
Samstag, 02.11.2013, 9.00 - 14.30 Uhr

Anzahl der Fortbildungspunkte: 9

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 100

Inhalte der Veranstaltung

Kinder und Jugendliche mit sprachlichen Beeinträchtigungen auch in inklusiven Kontexten im Blick zu behalten, wird Sprachheilpädagogen und Sprachtherapeuten vor große Herausforderungen stellen. „Sprache inklusive“ bedeutet, ein qualitativ hochwertiges Spektrum an Therapie und Fördermaßnahmen in den pädagogischen Einrichtungen zu installieren und die Fachlichkeit dort zu sichern.
Unsere diesjährige Herbsttagung soll durch ein breit gefächertes Angebot an Workshops, Vorträgen und Praxisbeispielen die Diskussion und den Austausch über Inklusion sowie weitere aktuelle Themen ermöglichen.

 

 

Programmablauf

Freitag, 01.11.2013
Ab 9.00 Uhr            Ankommen, Begrüßungskaffee
9.30 Uhr                 Eröffnung, Grußworte
10.00 Uhr               Eröffnungsvortrag (Prof. Dr. Ahrbeck)
11.15 Uhr               Kaffee, Gebäck
11.30 Uhr               Aus der Praxis für die Praxis
13.00 Uhr               Mittagsbuffet
14.00 – 17.15 Uhr  Workshop Band 1

17.15 – 17.30 Uhr  Pause
17.30 – 18.30 Uhr  Mitgliederversammlung
18.30 Uhr               Abendessen (mit Anmeldung), Ausklang

 

Samstag, 02.11.2013
  9.00 – 12.15 Uhr  Workshop Band 2
12.15 – 12.30 Uhr  Pause mit Snacks
12.30 Uhr               Vernetzung/Fortbildungsperspektiven/
                               Runder Tisch (für Studierende und LiVD)
13.30 Uhr               Abschlussresümee (Daum/Stitzinger)
14.15 Uhr               Abschlussrede
14.30 Uhr               Buffet, Ausklang

 

 

Die Tagungsgebühr beinhaltet ein Catering über
die gesamte Tagung. Das Abendessen am Freitag kann zusätzlich
gebucht werden (€ 10,00).

Zusatzinformationen

Inhalte/Workshops

Sie können sich im Verlauf der Herbsttagung 2013 für nachfolgende Angebote entscheiden:

 

Prof. Dr. Bernd Ahrbeck
Freitag, 01.11.2013 | 10.00 Uhr - Eröffnungsvortrag
INKLUSION - ein gewagtes Unternehmen?
Die schulische Inklusion gilt zu Recht als ein
allseits akzeptiertes Ziel, ein Mehr an Gemeinsamkeit
von Kindern mit und ohne Behinderung
kann nur begrüßt werden - allerdings nicht bedingungslos
und nicht unter allen Umständen. Viele
der anstehenden Fragen sind ungeklärt, darunter
auch solche grundsätzlicher Art. Sie beziehen
sich sowohl auf die konkrete Umsetzung als auch
auf Fernziele der Inklusion. Einige dieser Aspekte
werden analysiert, auch unter Berücksichtigung
sprachlicher Behinderungen.

 

 

Freitag, 01.11.2013 | 11.30 Uhr - Aus der Praxis für die Praxis
Britta Bleckmann, Logopädin
Kooperative Sprachtherapie
Ein Fallbeispiel der hundebegleiteten Therapie
im Sprachheilinternat Bad Salzdetfurth (45 Min.)

 

Freitag, 01.11.2013 | 11.30 Uhr - Aus der Praxis für die Praxis
Henrik Wittek, Atem-, Stimm- und Sprechlehrer
Horst M. Oertle, Dipl.-Psychologe
Mittendrin statt außen vor
Teilhabeorientierte Behandlungsplanung und Evaluation
im Sprachheilinternat Bad Salzdetfurth (90 Min.)


Freitag, 01.11.2013 | 11.30 Uhr - Aus der Praxis für die Praxis
Alexandra Hunze, Erzieherin
Christine Zellmann, Logopädin
Spiele-Werkstatt
Wir bauen unsere Spiele selbst - alltagstauglich,
motivierend und flexibel einsetzbar für Kinder im
Vorschulalter (90 Min.)


Freitag, 01.11.2013 | 11.30 Uhr - Aus der Praxis für die Praxis
Dr. Kathrin Mahlau
Rügener Inklusionsmodell
Förderung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen
im Rügener Inklusionsmodell - Konzeption
und erste Ergebnisse (90 Min.)

 

Freitag, 01.11.2013 | 11.30 Uhr - Aus der Praxis für die Praxis

Mara Lehn

Andrea Mikußies

Einsatz von Montessori- und selbst erstellten Unterrichtsmaterialien

im integrativen/inklusiven Schulalltag (90 Min.)

 

 

Dr. phil. Andrea Fuchs
Freitag, 01.11.2013 | 14.00 bis 17.15 Uhr - Band 1
Vorschulische Bildung und Sprache
In diesem Workshop soll der Schwerpunkt auf
frühkindliche Bildung am Beispiel der Themenschwerpunkte
Literacy und mathematische Fähigkeiten
gelegt werden. An die pädagogischen
Fachkräfte stellt sich die Aufgabe unter inklusiven
Bedingungen die im niedersächsischen Bildungsplan
geforderten Inhalte in angemessener
Weise an die Kinder zu vermitteln. Dabei stellt
Sprache ein wesentliches Medium dar und die
Gestaltung einer kommunikationsförderlichen
Atmosphäre ist immer eine der Grundlagen für
eine gelungene Bildungsarbeit. Hier kann Sprach-
Pädagogik und -Therapie einen wesentlichen Beitrag
zur Planung, Gestaltung und Evaluation des
pädagogischen Alltags leisten. Im Workshop sollen
Ideen für mögliche Projekte etc. erarbeitet
werden.

 

 

Sigrid Skwirblies

Freitag, 01.11.2013 | 14.00 bis 17.15 Uhr - Band 1
Samstag, 02.11.2013 | 9.00 bis 12.15 Uhr - Band 2
Schreiben und Sprache -
Lernen mit multisensuellen Bausteinen

Aus neurowissenschaftlicher Sicht brauchen Kinder,
um sich zu entfalten, die Bewegung. Bewegungsreize
aktivieren das Gehirn in besonderem
Maße und ermöglichen durch die Korrelation und
Transfereffekte von Bewegung, Sprache (und
Musik) einen erfolgreichen Schriftspracherwerb,
besonders auch im sprachheilpädagogischen und
im inklusiven Unterricht. Im Workshop werden
praxiserprobte Möglichkeiten der inklusiven Beschulung
durch den Einsatz von multisensuellen
Bausteinen (Verbindung von Sprache, Musik und
Bewegung) beim Schriftspracherwerb auf unterschiedlichen
Niveaustufen vorgestellt und dürfen
selbst erlebt werden.

 

 

Dr. Ann-Katrin Bockmann
Freitag, 01.11.2013 | 14.00 bis 17.15 Uhr - Band 1
Samstag, 02.11.2013 | 9.00 bis 12.15 Uhr - Band 2
Verhaltensauffälligkeiten und Sprache
Sprache ist halt nicht nur Sprache, sondern ein
Bereich der kindlichen Entwicklung, der sehr eng
mit den anderen Bereichen verzahnt ist. So brauchen
Kinder Sprache, um Gefühle zu verstehen,
auszudrücken und zu regulieren. Eine erschreckend
hohe Anzahl an Kindern mit Sprachstörungen
(50%) zeigt klinisch relevante Verhaltensauffälligkeiten
und psychische Probleme. In diesem
Workshop soll sehr praxisnah und theoretisch
fundiert ein Einblick in die Zusammenhänge von
Sprache und Emotion gegeben werden. Anhand
von Fallbeispielen werden wir diskutieren, was
dieses für unseren beruflichen Alltag bedeutet
und wie wir die betroffenen Kinder und Familien
besser unterstützen können.

 

 

Hildegard Kaiser-Mantel

Freitag, 01.11.2013 | 14.00 bis 17.15 Uhr - Band 1
Samstag, 02.11.2013 | 9.00 bis 12.15 Uhr - Band 2
Unterstützte Kommunikation und Sprache -
Bausteine für die Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen in der Sprachtherapie

Der Workshop entwickelt keinen „neuen“ Therapieansatz,
sondern will das, was ein Sprachtherapeut
über Unterstützte Kommunikation
wissen sollte, zusammenfassen und mit zahlreichen
praktischen Hinweisen konkret darstellen.
Handzeichen, Gebärden, Symbole und, wenn
nötig, elektronische Hilfsmittel sollen Einzug in
die sprachtherapeutische Arbeit erhalten. Dem
Menschen mit (noch) unzureichender oder ausbleibender
Entwicklung der Lautsprache können
somit Wege in die Kommunikation und Interaktion
aufgezeigt werden, welche ergänzend und unterstützend
oder ersetzend zur Lautsprache angeboten
werden.

 

 

Dipl.-Psych. Dr. Anke Buschmann
M.Sc. Psych. Bettina Multhauf
Samstag, 02.11.2013 | 9.00 bis 12.15 Uhr - Band 2
Frühdiagnostik und Sprache
Frühintervention ist untrennbar mit Früherkennung
verbunden! Evaluationsstudien zeigen,
dass Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung
(sog. Late Talkers) von einer frühen
gezielten Intervention profitieren und somit der
Manifestation von Sprachentwicklungsstörungen
effektiv vorgebeugt werden kann. Voraussetzung
dafür ist allerdings eine Frühidentifikation
der Risikokinder. Im Workshop werden anhand
von Fallbeispielen die Kennzeichen einer verzögerten
Sprachentwicklung wiederholt, gängige
Verfahren zur ökonomischen Früherkennung von
Sprachentwicklungsverzögerungen vorgestellt und
notwendige differenzialdiagnostische Schritte
besprochen.

 

 

Dr. phil. Wiebke Scharff Rethfeldt

Samstag, 02.11.2013 | 9:00 bis 12:15 - Band 2
Kinder mit Migrationshintergrund und Sprache -
Förderung der Mehrsprachigkeit als
Voraussetzung für den Bildungserfolg

Ausgehend von einer definitorischen Klärung des
Begriffs Mehrsprachigkeit werden die heterogenen
Bedingungen, unter denen Kinder hierzulande
mehrsprachig aufwachsen, dargestellt. Auf dieser
Grundlage wird deutlich, warum der/den zuerst
erworbenen Erstsprache/n eine Schlüsselfunktion
in der Ausbildung einer guten Bildungssprache
bzw. konzeptionellen Schriftlichkeit zukommt. Implikationen
mit Bezug auf Elternkooperation, zeitliche
Erwartungen sowie zur Differenzialdiagnostik
von förder- und therapiebedürftigen Sprachauffälligkeiten
werden aufgezeigt. Abschließend wird
deutlich, warum selbst für mehrsprachige Kinder
mit einer (sprachlichen oder geistigen) Beeinträchtigung
eine mehrsprachige Erziehung für die
Entwicklung der gesamtsprachlichen Fähigkeiten
und somit für den Schulerfolg wichtig ist.

 

 

Olaf Daum und Ulrich Stitzinger
Anne Mieke Smits und Verena Roth

Samstag, 02.11.2013 | 12.30 bis 13.30 Uhr
Fortbildungsperspektiven
Gemeinsam mit den Teilnehmern sollen Perspektiven
für weitere Fortbildungsangebote und
Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt werden.
Hier können Ideen und Wünsche zum zukünftigen
Fortbildungsprogramm der dgs Landesgruppe Niedersachsen
eingebracht werden.


Runder Tisch über Zukunftsperspektiven
(für Studierende und LiVD)

Organisiert von Wiebke Schöneberg und Rimma Heinicke

 

 

Olaf Daum
Ulrich Stitzinger

Samstag, 02.11.2013 | 13.30 bis 14.15 Uhr - Abschlussresümee
„Mit offenen Ohren durch fachliche Reihen“
Die Herbsttagung findet ihren Abschluss in einem kreativoffenen
und zugleich fachlich-reflektierten Abschlussresümee,
das von zwei Besuchern und Referenten der Tagung
ausgerichtet wird. Diskussionsfreude und weiterer Gedankenaustausch
sind garantiert...

Teilnahmegebühr

Tagungsbeitrag

dgs-Mitglieder

 99 Euro

Nichtmitglieder

 199 Euro

Mitglieder - ermäßigt (Studierende, LiVD, Elternzeit, Arbeitslose)

  29 Euro

dgs-Mitglieder (Herbsttagung PLUS ABENDESSEN)

 109 Euro

Nichtmitglieder (Herbsttagung PLUS ABENDESSEN)

 209 Euro

Mitglieder - ermäßigt (Herbsttagung PLUS ABENDESSEN)

 39 Euro

Veranstaltungsort

Stadtteilzentrum Kronsberg (KroKus)

Thie 6

30539 Hannover

Unterkunft

Ramada Hotel und Hotel Kronsberger Hof - Es wurden in beiden Hotels Zimmer für Besucher der Tagung reserviert. Bei Buchung eines Hotelzimmers bitte auf die Herbsttagung der dgs hinweisen.

Diese Veranstaltung wird zur Zeit nicht angeboten.
 
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Alle Informationen zum Bundeskongress finden Sie hier

Dienstag, 24. April 2018

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Frühbucher-Rabatt bis zum 31. Mai 2018!

Dienstag, 03. April 2018

Interdisziplinäre Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES X)